Abenteuer auf Koh Samui

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Nach 3,5 Tagen Bangkok ging es für uns auf die Insel. Raus aus dem Lärm und dem Smok der Stadt. Bangkok ist cool, keine Frage, nur ich bin echt anderes gewohnt und finde es schön, wenn meine Lunge reine Luft bekommt. Geflogen sind wir mit Bangkok Airways. Der Flug dauerte knapp über eine Stunde und war ganz entspannt. An Bord gab es noch Mittag, was auch ganz okay war.

Der Flughafen auf Koh Samui ist wirklich schön. Klein und fein, was man an der Landung gespürt hat. Bambushütten, Palmen und viele andere Pflanzen und dazu noch die Sonne. Perfekt.

Unser Hotel war in Chaweng Beach. An der Insel sieht man, dass Koh Samui sehr touristisch ist. Die Ladenbetreiber dort sind darauf eingestellt. Mehr noch als in Bangkok. Für mich gab es hier auch gleich das obligatorische Fußkettchen, welches ich jeden Urlaub mitnehme.

Ein paar Kilometer weiter ist der Silver Beach. Dort sind wir mit einem Insel-Tuk-Tuk hingefahren. Der Silver Beach ist ziemlich klein, dementsprechend auch sehr voll. Durch die angrenzende Hotelanlage sind da viele Touristen unterwegs. Einen Kilometer weiter befindet sich der Lamai Beach. Der war zu der Zeit richtig leer. Gut für uns. Wir haben uns unter eine Palme gelegt und etwas entspannt.

Lamai Beach.

Nachmittags mit einem der Tuk Tuks wieder zurück ins Hotel, wurde erstmal das Salz abgeduscht. So ein Strandtag macht ja doch irgendwie müde und klebrig überall. Unsere Abendessen in Thailand bestehen komplett aus Streetfood. Häufig wird es das Standard-Pad Thai. Das sind gebratene Reisnudeln mit Gemüse und Ei. Dazu werden immer Chiliflocken und Zucker gereicht. Gehackte Nüsse zum darüberstiegen gibt es ebenfalls dazu. Wenn man mal nicht weiß, was man essen soll, ist Pad Thai immer eine gute Wahl.

Pad Thai.

Was als Snack für zwischendurch einfach immer geht ist der Mango Sticky Rice. Das ist Klebreis, auf den Kokosmilch als Soße gegeben wird und geschnittene Mango dazu. Die Mangos in Thailand schmecken einfach so viel anders als in Deutschland. Hier mag ich die sogar.

Mango Sticky Rice.

Tour mit dem Speedboot zum Angthong National Park

Die Tour zum National Park haben wir in Chaweng in einem kleinen Büro gebucht. Es gibt zwei verschiedene Touren, wir haben uns für die mit dem Speedboot entscheiden. Bei der anderen fährt man mit einem großen Boot, was vielleicht entspannter ist, dort wird aber ein Punkt weniger auf der Liste angeboten. Die Speedboot Tour kostet etwas mehr. Pro Person sind es hier 1800 Baht (circa 53 Euro).

Ein Kleinbus fährt die einzelnen Hotels ab, aus denen die Gäste eine Tour gebucht haben, und bringt sie dann zum Pier, wo die Tour startet und endet. Jeder bekommt ein farbiges Bändchen, damit der Guide (und man selbst) auch weiß, in welche Gruppe man gehört.

Das Speedboot. Wir waren schätzungsweise 35 Personen.

Der erste Punkt auf der Tagesordnung war für uns das Schnorcheln. Es ging zu einer kleinen Insel, die die Thais “Wow Island” nennen, wenn mich nicht alles täuscht. Das Wasser war zu unserer Tour leider etwas trüber, aber wir konnten trotzdem Seeigel, Korallen und Fische erkennen und auch mit der Actioncam einfangen.

Anschließend ging es zum Emerald Lake View Point. Von dort oben hatten wir eine tolle Aussicht auf die einzelnen Inseln drumherum. In der Mitte der Insel befindet sich ein smaragdgrüner See. Die Treppen sind teilweise so steil, dass wir sie zwischendurch als Leiter absteigen mussten. Die Natur dort ist schon etwas ganz Feines und der See strahlt tatsächlich in einem wundervollen Smaragd.

Weiter ging es zum View Point des National Parks. Mit genügend Zeit im Gepäck kann hier ein 500 m hoher Punkt erklommen werden. Wir hatten die leider nicht. Da ich aber sowieso so kaputt war (aufgrund der Seekrankheit, von der ich nie wusste), bin ich am Strand geblieben und der Herr ist auf 200 m angestiegen. Dort hat er mir ein Aussichtsfoto geschossen und Affen getroffen. Hier kann übrigens auch übernachtet werden, aber was wir rausgefunden haben war, dass hierfür besondere Unterlagen ausgefüllt werden müssen, damit man da nächtigen darf.

Aussicht von 200 Metern.

Mittag ist übrigens mit inbegriffen. Vor Beginn der Tour wurden wir gefragt, wer vegetarisch isst, denn die bekommen hier nämlich eine “Extrawurst”. Die Insel war auf dem ersten Blick leider nicht so schön, aber die Möglichkeit, mal etwas entspannen zu können, war echt nötig. Die Tour mit dem Speedboot ist nämlich doch etwas stressiger, aufgrund der vielen Punkte auf der Liste. Hier leben Luzon Hornvögel, die als Attraktion für die Gäste gefüttert werden. Ist aber trotzdem mal cool, die so zu sehen.

Die Kajaktour, zum Ende der Tour, war mein persönliches Highlight. Das Gefühl, so auf sich gestellt, im Golf von Thailand rumzurudern, an den Inseln entlang, auf dem “großen” Gewässer, vermittelt ein kleines bisschen Freiheit. Auf jeden Fall ist das absolut empfehlenswert.

Nach der Tour sind wir zurück ins Hotel, haben unsere Sachen geholt und sind mit einem Taxi zum nächsten Ort, wo wir 2 Nächte hatten. Eine Bungalow-Anlage direkt am Maenam Beach. Ursprünglich war für den letzten vollen Tag auf Koh Samui noch ein Ausflug zum Riesenbuddha und zum Fischerman’s Village Market geplant. Wir waren aber einfach so k.o., da haben wir einen Strandtag eingelegt, bevor es mit der Fähre nach Koh Tao ging.

Fazit: Auf Koh Samui kann man viel erleben und viel sehen. Wir hatten 3 volle Tage und haben es entspannt angehen lassen. Da es unsere erste Fernreise ist, wollten wir natürlich erstmal schauen, wie wir hier zurecht kommen. Aber das kann natürlich jeder so handhaben wie er möchte. Ansonsten hoffe ich, konnte der Artikel vielleicht ein wenig helfen, Eure Thailand-Reise zu planen oder hat euch ein wenig Fernweh bereitet. 😉