Was du tun kannst, um den Alltag angenehmer zu gestalten.

Wenn wir in unserem Alltagstrott fest stecken, merken wir es meistens erst sehr spät. Irgendwann wird uns bewusst, dass wir immer das Gleiche tun – aufstehen, essen, arbeiten, schlafen gehen. Und meistens immer dieselbe Reihenfolge. Das muss nicht immer schlecht sein, aber der Kopf ist dann auch total voll von allem, was noch erledigt werden muss oder was besprochen wird und, so ist zumindest bei mir, kommen coole Ideen für neue Projekte, sei es die Arbeit oder privat, grundsätzlich direkt vorm Schlafen.

Wie ich geschafft habe, meinen Kopf zu ordnen und wieder in Ruhe schlafen zu können, erzähle ich euch jetzt. Das ist super einfach. Los geht’s.

Tagebuch schreiben wirkt Wunder

Während meiner Therapie hab ich angefangen Tagebuch zu schreiben. Mit Datum und sowas. Ich kann dadurch meinen Kopf leeren und sehe, was ich so verarbeite und was ich gerne verarbeiten möchte.

Ob in einfacher Textform, wie ich das in meinem Tagebuch mit einem Füller mache oder in Bildform, ist völlig jedem selbst überlassen.

Meistens macht die richtige Papeterie richtig Lust darauf, ein Tagebuch zu schreiben. So ein einfacher Schreibblock macht da keinen Spaß bei der Sache. Da ist Platz für Gedanken jeglicher Art. Probiert es einfach mal aus.

Trainiert euch eine gesunde Schlafhygiene an

  • Wichtig ist natürlich die Pünktlichkeit hierbei. Dass das nicht immer geht, ist klar. Geht pünktlich ins Bett. Der Körper braucht eine Weile um vom Alltagslärm runterkommen zu können. Das Gehirn verarbeitet die ganze Nacht alles Erlebte. Die Zeit vor dem Schlafengehen ist super wichtig. Ich gehe meistens so 30-45 Minuten VOR meinem Ziel zu schlafen ins Bett. Ich gehe so 21 Uhr ins Bett. Manchmal auch 22 Uhr, aber eher seltener.
  • Lesen beruhigt den Kopf, regt das Vorstellungsvermögen und die Fantasie an. Die 30 Minuten nach dem Zubettgehen lese ich. Das lässt mich in eine Traumwelt gleiten und es hilft mich abzulenken von möglichen Ohrwürmern mit denen ich öfter einschlafen muss.
  • Sämtliche Elektrogeräte sind Schlafkiller. Das Handy hat trotz Nachtmodus noch viel zu blaues Licht, das Tablet sowieso. Der laufende TV ist das schlimmste Gerät für das Schlafzimmer (und auch Geräte auf denen man noch ne Folge der Lieblingsserie schaut). Der TV wühlt das Gehirn auch noch auf, wenn wir schon längst schlafen. Dann wird man wach und merkt, dass der TV noch läuft. TVs im Schlafzimmer gehen meiner Meinung nach gar nicht.
  • Mögliche Ideen, die einem im Bett noch in den Kopf schießen können aufgeschrieben werden. Daher legt euch ein kleines Notizbuch ans Bett, da schreibt ihr einfach alles auf, was euch dann noch einfällt. Es ist dann raus aus dem Kopf und am nächsten Tag könnt ihr trotzdem noch davon zerren.
  • Schaut nicht auf die Uhr, wenn ihr wach werdet. Der Körper gewöhnt sich daran bzw. die innere Uhr wird dann auf diese Uhrzeit gestellt. Die Umstellung dauert circa eine Woche. Ich schaue seit 10 Jahren nicht mehr auf die Uhr, wenn ich wach werde und es wirkt Wunder.
  • Zu guter Letzt möchte ich dennoch euch auf eure innere Uhr verweisen. Ihr habt doch sicher alle schon mitbekommen, dass ihr meistens VOR dem Wecker wach werdet. DAS ist eine gesunde Weise um aufgeweckt zu werden. Ich habe seit Monaten keinen Wecker mehr und bin immer um dieselbe Uhrzeit wach. Mein Partner übrigens auch. Nichts ist schlimmer als ein jodelnder Wecker, der euch aus dem Tiefschlaf reißt.
  • Wenn ihr eurer inneren Uhr nicht traut, gibt es Uhren fürs Handgelenk, die anhand eures Pulses erkennt, ob ihr im Tiefschlaf oder im Leichtschlaf seid. Ihr stellt ein Zeitfenster ein, in der sie euch wecken soll und das tut sie dann mit Vibration. Ansonsten gibt es super Tageslichtwecker. Die imitieren den Sonnenlicht und schaffen es euch zu wecken ohne euch anzuschreien.

Ansonsten ist es super wichtig, dass ihr euch immer Zeit für euch nehmt. Tut Dinge, die euch gut tun und mit denen ihr euch wohl fühlt. Wenn es Sport ist, macht Sport, wenn es essen ist, esst und wenn es ein nettes Zusammenkommen mit Freunden ist, tut das. Ich tanze auch gerne einfach mal so für mich (oder für meinen Freund) und das mache ich jetzt auch – Tanzen!